Umfrage

 

Ein kleines Team hat es sich zur Aufgabe gemacht neue Entwicklungen im Bereich des Cybermobbings aufzudecken. Hierfür wurden Umfragen entwickelt, die an verschiedenen Schulen sowie auf der Straße mit Schülern unterschiedlichen Alters durchgeführt wurden. Wir haben diese Umfragen ausgewertet und möchten euch hier die Ergebnisse präsentieren. Es soll uns und vor allem auch euch die Möglichkeit verschaffen einen aktuellen Einblick in die Thematik zu bekommen und euch außerdem zeigen wie andere Kinder und Jugendliche mit der Problematik umgehen.

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Die Umfragen in der Altersklasse von 11- 13 Jahren haben ergeben, dass bislang kaum Maßnahmen gegen Cybermobbing unternommen werden. Im Alter von 14-16 Jahren hat hingegen über die Hälfte der Befragten bereits Handlungen gegen Cybermobbing unternommen, die da wären:

Maßnahmen, die gegen Cybermobbing unternommen wurden

  • Einträge bei Facebook etc. gelöscht
  • Gang zum Lehrer / Sozialarbeiter / Eltern
  • Gespräch mit dem Täter geführt
  • Polizei informiert
  • Opfer verteidigt

Des Weiteren wurde geftragt, ob bestimmte Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, um sich vor Cybermobbing im Vorfeld zu schützen. In beiden Altersklassen wurde dies von der Mehrheit bejaht. Laut Umfrageteilnehmern ist es vor allem wichtig:

  • Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Netzwerken zu nutzen
  • möglichst wenig Persönliches im Internet freizugeben
  • Fotos oder Ähnliches nur vertrauten Personen zu schicken

und falls notwending:

  • Kontakte zu blockieren oder
  • Soziale Netzwerke generell zu meiden.

Wahrscheinlichkeit des Eingreifens

Mehr als die Hälfte der Befragten gaben an, dass es wahrscheindlich oder sehr wahrscheinlich wäre, dass sie Eingreifen würden, wenn sie in ihrem Umfeld von Cybermobbing mitbekommen würden. Nur 14% schätzen ihr Eingreifen als (eher) unwahrscheinlich ein.

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