04.05.2017 Gemeinsames STOP Cybermobbing Seminar an der Grundschule am Barbarossaplatz

Am vergangenen Donnerstag, den 04.05.2017, haben Mitglieder der Projektgruppe „#STOPCybermobbing„, des HWR Berlin (Berlin School of Economics and Law) Studiengangs #Verwaltungsinformatik (Fachbereich 3), an einem STOP Cybermobbing Sensibilisierungsworkshop teilgenommen.

Am Workshop nahmen u.a. Lehrerinnen und Lehrer aus unterschiedlichen Bundesländern teil, die uns aus erster Hand ihre persönlichen Erfahrungen in Bezug auf Cybermobbing an Schulen berichteten.
Neven Pilipović (Vorstand STOP Cybermobbing e.V.) hielt zum Thema „Mediale Präventionsansätze gegen Cybermobbing“ einen wissenschaftlichen Vortrag, der nach HWR Standards verlaufen ist. Der Vortrag wurde verständlich an alle Teilnehmenden vermittelt. Es wurden interdisziplinäre Themen im Vortrag als Lösungsansätze dargestellt, ‎wie z.B. Die Entwicklung eines Bewusstseins für das Drama Dreieck (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dramadreieck) und die Darstellung von Beispielen aus der Transaktionionsanalyse (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Transaktionsanalyse), sowie andere Lösungsansätze aus den Bereichen E-Government, Film, Theater, Datenschutz und Datensicherheit.

Es wurden durch eine Denkfabrik diverse Potentiale für eine gemeinsame Schlussfolgerung erstellt. Die Schlussfolgerung unterstützt die Theorie, dass interdisziplinäre Präventionsansätze gegen Cybermobbing notwendig sind. Cybermobbing kann nur effektiv durch strategische und nachhaltige Prävention unterbunden werden. Operative herangehensweisen können zwar einen weiteren Schaden verhindern, jedoch den vorausgegangenen Schaden nicht rückgängig machen. Das bedeutet, dass die Gesellschaft in Bezug auf Gefahren und Chancen im Umgang mit der Informatik vorausschauender und sensibler zusammenarbeiten soll. Ein konstruktives Beispiel ist die Herstellung eines europäischen, authentischen, interoperablen, professionellen Netzwerks. Wenn wir in einer IT Gesellschaft leben möchten, dann sind wir von regelmäßigen Updates unmittelbar abhängig. Das gilt auch in Bezug auf phänomenale Entwicklungen, wie z.B. Cybermobbing und Cyberpopulismus.
Dialoge waren während des Seminars sehr willkommen und erwünscht, welches letztendlich zu einem interaktiven Peer-to-Peer (P2P) Seminar wurde, bei dem alle Teilnehmenden aktiv ihren Erfahrungsschatz beisteuern und besprechen konnten.

Der Workshop und die Denkfabrik wurden von Neven Pilipovic moderiert. Er wurde zusätzlich aktiv unterstützt von Meryem Salimi, Raphael Kolbe, Felix Ruthenberg und Ceyhun Tetik (HWR Berlin), die sich momentan mit aktuellen Cybermobbing Fallbeispielen auseinandersetzen.
Die Gastgeberinnen des Workshops waren Katrin Scheinpflug und Jeanne Langguth von der Grundschule am Barbarossaplatz.

Wir bedanken uns für diesen sehr lehrreichen Tag und werden all die Ergebnisse des Workshops am kommenden Donnerstag am HWR Berlin Campus Lichtenberg in unsere Studien miteinfließen lassen.


Studierende und Lehrerende setzen sich am 04.05.2017 im Rahmen eines #STOPCybermobbing Workshops bundesweit übergreifend aktiv gegen Cybermobbing ein.


#StopCybermobbing #StopCybermobbingeV #CybermobbingPrevention #Cyberbullying #Cybermobbing #Mobbing #InternetMobbing #InternetBullying #Bullying #Prevention #HWRBerlin #BSEL

Schreibe einen Kommentar