Erfolgreiches Vertiefungsmodul „STOP Cybermobbing“

Cybermobbing ist ein hochaktuelles Thema, was die globale Gesellschaft formt und viel Verantwortung fordert. „STOP Cybermobbing“ ist mittlerweile ein eigenständiges Hochschulprojekt, welches seit vier Jahren von Studierenden der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) der Studiengänge „Verwaltungsinformatik“ und des „Gehobenen Polizeivollzugdienstes“ gemeinsam in Form eines Vertiefungsmoduls aufgegriffen wurde. HWR Studierende haben daraufhin initiativ zusätzlich einen Verein gegründet mit dem Namen „STOP Cybermobbing e.V.“. Weiterlesen „Erfolgreiches Vertiefungsmodul „STOP Cybermobbing““

Beiträge oder falsche Profile melden

Wie melde ich einen Beitrag als Spam oder Missbrauch? 

So meldest du einen Beitrag:

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1

Tippe auf „Melden“

2

Befolge die Anleitungen auf dem Bildschirm. Hierzu musst du einen Grund für die Meldung wählen, wie z.B. „Belästigung oder Mobbing“

3             4

 

Wie melde ich ein Profil als Missbrauch?

So meldest du ein Profil:

Tippe rechts oben im Profil auf ( iOS, Android)

1.1

Tippe auf „Melden“

1.2

Befolge die Anleitungen auf dem Bildschirm (Grund angeben)

1.3

Umfrage

 

Ein kleines Team hat es sich zur Aufgabe gemacht neue Entwicklungen im Bereich des Cybermobbings aufzudecken. Hierfür wurden Umfragen entwickelt, die an verschiedenen Schulen sowie auf der Straße mit Schülern unterschiedlichen Alters durchgeführt wurden. Wir haben diese Umfragen ausgewertet und möchten euch hier die Ergebnisse präsentieren. Es soll uns und vor allem auch euch die Möglichkeit verschaffen einen aktuellen Einblick in die Thematik zu bekommen und euch außerdem zeigen wie andere Kinder und Jugendliche mit der Problematik umgehen.

VI_website_dialog_umfragen_AK 11-13  VI_website_dialog_umfragen_AK 14-16

Die Umfragen in der Altersklasse von 11- 13 Jahren haben ergeben, dass bislang kaum Maßnahmen gegen Cybermobbing unternommen werden. Im Alter von 14-16 Jahren hat hingegen über die Hälfte der Befragten bereits Handlungen gegen Cybermobbing unternommen, die da wären:

Maßnahmen, die gegen Cybermobbing unternommen wurden

  • Einträge bei Facebook etc. gelöscht
  • Gang zum Lehrer / Sozialarbeiter / Eltern
  • Gespräch mit dem Täter geführt
  • Polizei informiert
  • Opfer verteidigt

Des Weiteren wurde geftragt, ob bestimmte Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, um sich vor Cybermobbing im Vorfeld zu schützen. In beiden Altersklassen wurde dies von der Mehrheit bejaht. Laut Umfrageteilnehmern ist es vor allem wichtig:

  • Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Netzwerken zu nutzen
  • möglichst wenig Persönliches im Internet freizugeben
  • Fotos oder Ähnliches nur vertrauten Personen zu schicken

und falls notwending:

  • Kontakte zu blockieren oder
  • Soziale Netzwerke generell zu meiden.

Wahrscheinlichkeit des Eingreifens

Mehr als die Hälfte der Befragten gaben an, dass es wahrscheindlich oder sehr wahrscheinlich wäre, dass sie Eingreifen würden, wenn sie in ihrem Umfeld von Cybermobbing mitbekommen würden. Nur 14% schätzen ihr Eingreifen als (eher) unwahrscheinlich ein.

VI_Website_Dialog_Umfrage_Wahrscheinlichkeit des Eingreifens1

Fremde Leute, mit denen ich nicht Befreundet bin, schicken mir Nachrichten auf Facebook

Facebook hat mal wieder seine Privatsphäre-Einstellungen dahingehend geändert, dass es zumindest zurzeit nicht möglich ist die Einstellungen so zu verändern, dass nur Freunde einem eine persönliche Nachricht schicken können. Es gibt die Möglichkeit die Freundschaftsanfrage so einzuschränken, dass nur Freunde von Freunden einen eine stellen können
Dazu klicke ganz oben rechts auf das Symbol für die Privatsphäre-Einstellungen VI_Website_Fallbeispiele_Facebook_PrivatsphäreEinstellungenSymbol

VI_Website_Fallbeispiele_Facebook_Symbolleiste

Anschließend gehst du auf „Wer kann mich kontaktieren?“ und setzt die Einstellung auf „Freunde von Freunden“.

VI_Website_Fallbeispiele_Facebook_FreundschaftsanfrageEinstellung

Die einzige Möglichkeit nicht wieder von der selben Person eine ungewollte Nachricht zu erhalten ist diese zu blockieren. Dazu klickst du ebenfalls oben rechts auf das Symbol für die Privatsphäre-Einstellungen VI_Website_Fallbeispiele_Facebook_PrivatsphäreEinstellungenSymbol, gehst auf „Wie verhindere ich, dass mich jemand belästigt?“ und fügst die jeweilige Person hinzu.

VI_Website_Fallbeispiele_Facebook_PersonenBlockieren

 

Meine Freunde sagen mir …

… dass sie von mir Freundschaftsanfragen bekommen, obwohl wir schon befreundet sind

Dies ist ein Fakeaccount.
Irgendwelche Leute versuchen an deine Freundesliste zu gelangen.
Diese werden versuchen, wenn deine Freunde die Freundschaftsanfrage bestätigt haben, auch per Chat mit deinen Freunden Kontakt aufzunehmen und werden sie dann abziehen.
Warne zunächst alle deine Freunde, in dem du einen Beitrag auf deiner Pinnwand veröffentlichst.

So kannst du das in Zukunft vermeiden

Du musst zunächst dafür sorgen, dass deine Freundesliste nur deinen Freunden sichtbar ist.
Gehe auf deine Freundesliste in deinem Profil und klicke oben auf „Verwalten“ und anschließend auf „Privatsphäre bearbeiten“.

VI_Website_Fallbeispiele_Facebook_FreundeBearbeitenSymbolleiste

Es öffnet sich ein Fenster. Dort wählst du in der Einstellung unter „Wer kann deine Freundesliste sehen?“ entweder „Freunde“ oder „Nur ich“ aus.

VI_Website_Fallbeispiele_Facebook_FreundeSehen

Jemand postet auf Facebook Beiträge aus meinem Profil

Dein Account wurde wahrscheinlich gehackt.
Aktualisiere dein Antivirenprogramm und scanne nach einem Keylogger
Danach versuch dich bei Facebook einzuloggen.
Wenn es geklappt hat ändere sofort dein Passwort.

Dazu klicke ganz oben rechts auf das Aktivitäten-Symbol VI_Website_Fallbeispiele_Facebook_EinstellungenSymbol und klicke dann auf „Einstellungen“.

VI_Website_Fallbeispiele_Facebook_Symbolleiste

Du wirst auf die Seite „Allgemeine Kontoeinstellungen“ weitergeleitet und siehst gleich deine Informationen, wie der Name und Emailadresse. Die 4. Zeile von oben ist dein Passwort.

VI_Website_Fallbeispiele_Facebook_AllgemeineKontoeinstellungen

Klicke auf den Link „Bearbeiten“ neben dem Wort „Passwort“.
Gib dort ein sicheres Passwort ein und klicke auf „Änderungen speichern“.

VI_Website_Fallbeispiele_Facebook_PasswortÄndern

Nachdem alles geklappt hat, entferne die Beiträge aus deinem Profil, in dem du mit der Maus auf den Beitrag gehst und dann rechts oben auf den Pfeil, der nach unten zeigt klickst und „Löschen“ wählst.

VI_Website_Fallbeispiele_Facebook_BearbeitenOderEntfernen

Wenn es mit dem Einloggen nicht klappt dann folge den Schritten im Fall „Ich habe keinen Zugriff auf meinen Facebook-Account.“.

So kannst du das in Zukunft vermeiden

Ändere regelmäßig dein Passwort.

Ich habe keinen Zugriff auf meinen Facebook-Account

Jemand hat mein Passwort geklaut und geändert!

Dafür gibt es eine schnelle Lösung.

Oben unter dem Feld „Passwort“ auf „Du hast Probleme?“ klicken.

VI_Website_Fallbeispiele_Facebook_PasswortVergessen

Auf der nächsten Seite gibst du deine E-Mailadresse, die Handynummer oder deinen Nutzernamen an und gehst auf suchen.

VI_Website_Fallbeispiele_Facebook_KonotIdentifizieren

Danach gibst du an, dass du dein Konto über deine E-Mailadresse bestätigen willst und klickst auf „weiter“.

VI_Website_Fallbeispiele_Facebook_PasswortAendernKontoBestaetigen

Darauf hin öffnet sich ein Fenster, in dem du einen Sicherheitscode eingeben sollst. Diesen findest du nun in dem Postfach deiner von dir angegebenen E-Mailadresse.
Den 6-stelligen Sicherheitscode gibst du in das dafür vorgesehene Feld ein und klickst ebenfalls auf „weiter“.

VI_Website_Fallbeispiele_Facebook_Sicherheitscode

Anschließend kannst du dein neues Passwort festlegen und gehst wieder auf „weiter“.

VI_Website_Fallbeispiele_Facebook_PasswortAendern

Nun musst du noch angeben, ob du dein Konto, solltest du dieses auch auf anderen Geräten benutzen, dort abmelden möchtest. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich auch diese Einstellung zu tätigen.

VI_Website_Fallbeispiele_Facebook_PasswortGeändert

Dein Passwort ist nun zurückgesetzt.

So kannst du das in Zukunft vermeiden

Wähle ein sicheres Passwort bestehend aus Buchstaben (groß und klein), Zahlen und Sonderzeichen und aktualisiere es regelmäßig.