In Deutschland gibt es bisher keine spezielle Norm im Strafgesetzbuch (StGB) gegen Cybermobbing. Wohl aber Normen, die die Rechte der Bürger schützen und in Formen von Cybermobbing enthalten sein können.

Aber auch ohne eigene Strafnorm oder Gesetz ist niemand den Gemeinheiten von Cybermobbern schutzlos ausgeliefert. Wer glaubt, im Internet könne man machen, was man wolle, der irrt sich. Die Recht und Pflichten, die im echten Leben gelten, gelten selbstverständlich auch für das virtuelle Leben: Beleidigungen, Verleumdungen, üble Nachrede, Drohung, Erpressung, Nötigung und jede Verletzung des Persönlichkeitsrechts können verfolgt und geahndet werden.

Die hier vorgestellte Liste ist natürlich nicht abschließend; sie soll nur verdeutlichen, dass Du dir nicht alles gefallen lassen musst, auch wenn vielleicht oft behauptet wird: „Cybermobbing ist ja gar nicht strafbar!“
Sprech mit deinen Eltern und Freunden darüber und geh zur Polizei , wenn du Ziel von Cybermobbing wirst!

Beleidigung
Nachstellung (Stalking)
Nötigung
Bedrohung
Üble Nachrede
Verleumdung
Gewaltdarstellung
Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes
Verletzung des Rechts am eigenen Bild